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NABU Wennigsen gibt Tipps für einen robusten Garten

Mähroboter – eine tödliche Gefahr für Igel und Co.

Die Arbeiten im Garten sind in vollem Gange und nahezu jeder Gartenbesitzer erledigt die anfallenden Arbeiten mit motorbetriebenen Geräten. Besonders Mähroboter erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit.

 

Wie durch Stiftung Warentest bekannt wurde, stellen die vollautomatischen Rasenmäher eine Gefahr für Kinder und Haustiere dar. Ausgestreckte Hände werden nicht erkannt und an Fußattrappen wurden deutliche Schnittverletzungen festgestellt.

 

Weniger bekannt ist die Tatsache, dass vor allem wildlebende Kleinsäuger, Amphibien und Insekten den Mährobotern zum Opfer fallen. Frösche, Eidechsen und Schnecken werden vernichtet, da sie nicht als Hindernis erkannt und kleingehäckselt werde.

 

Da viele Besitzer ihre Geräte nachts und in der Abenddämmerung laufen lassen, häufen sich Vorfälle mit nachtaktiven Tieren. Besonders Igel sind betroffen. Anstatt zu flüchten, rollen sie sich zusammen und werden so von den Mährobotern skalpiert. Kleine Igel können überrollt und zerstückelt werden.

 

Häufig bleiben diese Unfälle unbemerkt, da Igel im Verletzungsfall keine Schmerzenslaute von sich geben und sich zum Sterben zurückziehen.

 

Wenn man die Tiere schützen will, muss man auf Handarbeit umstellen, oder im Optimalfall der Natur freien Lauf lassen. Naturnahe Gärten helfen nicht nur Igeln, sondern tragen generell zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Statt auf kurzgeschorenen Rasen sollte man auf Blumenwiesen, sowie heimische Hecken und Bäume setzen.

 

Möchte man nicht auf den Einsatz von Mährobotern verzichten, so empfiehlt Gerhard Krick, Vorsitzender vom NABU Wennigsen, die Geräte nur tagsüber und unter Aufsicht laufen zu lassen. Der Einsatz am späten Abend oder nachts ist unbedingt zu vermeiden.

 

 

 

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Der NABU betreut in Wennigsen und Umgebung einige Flächen, die teilweise als Biotop oder als Streuobstwiese der  Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt in unserer Gegend dienen.

 

Wennigser Mühlbach